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    Die Verhandlungen zwischen Nord- und Südkorea im „2+2“-Format

    Krisengespräche: Seoul und Pjöngjang einigen sich auf Entspannung

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    Korea-Konflikt flammt wieder auf (142)
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    Nach tagelangen Gesprächen haben sich die Unterhändler aus Nord- und Südkorea auf einen Abbau der militärischen Konfrontation verständigt.

    Nach tagelangen Gesprächen haben sich die Unterhändler aus Nord- und Südkorea auf einen Abbau der militärischen Konfrontation verständigt. Das geht aus der gemeinsamen Erklärung beider Staaten hervor, die in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) im südkoreanischen Fernsehen verlesen wurde.

    Demnach einigten sich die Seiten darauf, dass Südkorea ihre Propaganda-Sendungen am 25. August einstellt und Nordkorea sein Bedauern über den jüngsten bewaffneten Zwischenfall äußert. Zudem versprach Pjöngjang Anstrengungen zu unternehmen, um solche Vorfälle zukünftig zu verhindern.

    Nordkorea hatte am Donnerstag vergangener Woche eine Rakete auf Südkorea abgefeuert. Anlass dafür waren die Lautsprecher an der Grenze, mit denen Südkorea die Soldaten des Nachbarlandes mit Propaganda beschallte. Südkoreanische Truppen antworteten mit Artilleriefeuer in Richtung Norden. Nordkorea versetzte daraufhin seine zahlenmäßig überlegene Armee in höchste Gefechtsbereitschaft und drohte dem Süden mit einem totalen Krieg.

     

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    Südkorea, Nordkorea