14:26 08 April 2020
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    Die Pläne Estlands zur Errichtung eines Zauns an der Grenze zu Russland sind sinnlos und stellen nur einen weiteren Versuch dar, das Bild von einem feindlichen Russland zu schaffen. Diese Meinung äußerte das Mitglied des Gesellschaftsrates beim russischen Verteidigungsministerium, Igor Korotschenko.

    Zuvor hatten die estnischen Medien berichtet, dass das Polizei- und Grenzschutzamt Estlands beabsichtigt, zwei Drittel der Landesgrenze zu Russland mit einem 2,5 Meter hohen Zaun auszustatten.

    „Solche Zäune mit Stacheldraht sind ein Rückfall in die Zeiten des Kalten Krieges, der die unfreundliche Beziehung Tallinns zu unserem Land widerspiegelt“, sagte Korotschenko.

    „Bei uns stürmt niemand die Grenze zu Estland, wie dies eine große Menge Migranten an den Meeresgrenzen der Europäischen Union tun“, äußerte der Experte. Ein derartiger Schritt spreche für die Unangemessenheit der Entscheidungen Tallinns.

    „Projekt Mauer“ nach estnischer Art
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    Tags:
    Kalter Krieg, Grenze, Verteidigungsministerium Russlands, Igor Korotschenko, Russland, Estland