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18:42 20 September 2019
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    Der polnische Präsident Andrzej Duda

    Duda: „Druck auf Moskau“ – Thema für Gespräch mit Merkel

    © REUTERS / Kuba Atys
    Politik
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    Wie könnte der Druck auf Russland verstärkt werden? Diese Frage beabsichtigt der polnische Präsident Andrzej Duda im Rahmen seines ersten Staatsbesuchs in Berlin am 28. August mit Bundeskanzlerin Merkel zu besprechen, berichtet „Bild“.

    „Natürlich möchte ich bei meinem Besuch in Berlin auch darüber sprechen, wie der Druck auf Moskau verstärkt werden kann. Um im Endeffekt den Krieg zu beenden und einen dauerhaften Frieden zu erreichen. Eine andere Frage ist, wie die Nato auf die veränderte geopolitische Lage an der Ostgrenze des Bündnisses reagieren soll. Selbstverständlich wünschen wir uns eine stärkere Präsenz der Nato in dieser Region, auch in Polen“, sagte Duda am Mittwoch in einem Interview für die Bild-Zeitung.

    „Ich denke, Kanzlerin Merkel vertritt innerhalb von Europa eine sehr entschlossene Haltung gegenüber Russland. Ich wünschte, ganz Europa würde diese Entschlossenheit unterstützen. Nur so kommen wir zu konkreten Ergebnissen“, fügte er hinzu.

    Darüber hinaus beteuerte der Präsident, dass eine Erweiterung des internationalen Engagements beim Friedensprozess in der Ukraine erwogen werden sollte, um einen „dauerhaften, gerechten Frieden“ zu erreichen. Zuvor hatte er davon gesprochen, dass das „Normandie-Format“ durch die USA und Polen erweitert werden könnte.

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    Tags:
    Friedensinitiative, Normandie-Vierergruppe, Bild-Zeitung, Angela Merkel, Andrzej Duda, Deutschland, USA, Ukraine, Polen