13:49 14 Dezember 2019
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    Krawalle in Kiew

    Klitschko: Soldaten bei Krawallen vor Parlament in Kiew getötet

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    Politik
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    Bei den Krawallen vor dem ukrainischen Parlament im Stadtkern von Kiew hat die Nationalgarde laut dem Oberbürgermeister der Hauptstadt, Vitali Klitschko, Verluste zu beklagen.

    Zugleich weise die Nationalgarde Informationen über getötete Soldaten zurück, teilte deren Pressedienst RIA Novosti mit.

    Jüngsten Angaben zufolge wurden rund 100 Sicherheitskräfte verletzt, von denen sich mehr als zehn in einem schweren Zustand befinden.

    Vorerst liegen keine Angaben über mögliche Verletzte unter Zivilisten vor.

    Polizisten und die Nationalgarde sorgen momentan weiter für die Sicherheit im Regierungsviertel.  Am Vorfallort werde ermittelt.

    Das ukrainische Verfassungsgericht hatte Ende Juli den Entwurf für Verfassungsänderungen zur Dezentralisierung der Macht im Land als verfassungsmäßig anerkannt. Auch die Norm für die Übergangsbestimmungen des Entwurfes, laut denen der Status des Donbass mit einem zusätzlichen Gesetz geregelt werden soll, wurde für verfassungskonform erklärt.

    Die Beschlüsse des ukrainischen Verfassungsgerichtes wurden dem Parlament übergeben. Damit das Gesetz in zweiter Lesung verabschiedet werden kann, ist eine Verfassungsmehrheit von 300 Stimmen notwendig.

    Nachdem die Rada die Novelle in erster Lesung verabschiedet hatte, versuchten Demonstranten das Parlamentsgebäude zu stürmen, konnten jedoch von den Sicherheitskräften zurückgedrängt werden. Auf dem Platz vor dem Parlament kommt es zu Zusammenstößen.

    Die Polizei geht mit Tränengas, Blendgranaten und Gummiknüppeln gegen die Demonstranten vor. Laut Polizeiangaben warfen Extremisten eine scharfe Granate auf die Sicherheitskräfte.

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    Tags:
    Krawalle, Protestaktion, Vitali Klitschko, Kiew, Ukraine