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06:42 16 Oktober 2019
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    Ukrainischer Regierungschef Arseni Jazenjuk

    Chefermittler: Ukrainischer Premier Jazenjuk kämpfte in Tschetschenien gegen Moskau

    © Sputnik / Pavel Palamarchuk
    Politik
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    Der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk hat nach Worten von Russlands Chefermittler Alexander Bastrykin Mitte der 1990er Jahre in Tschetschenien gegen die russischen Regierungstruppen gekämpft. „Zu diesem Schluss gelangten russische Ermittler“, sagte Bastrykin in einem Interview der Regierungszeitung "Rossijskaja Gaseta".

    Jazenjuk habe am Tschetschenien-Krieg auf der Seite eines ukrainisch-nationalistischen Bataillons teilgenommen. Bastrykin zufolge wirft die russische Justiz auch mehreren anderen ukrainischen Amtsträgern vor, Verbrechen gegen russische Militärs während des Tschetschenienkriegs (1994-1995) begangen zu haben.

    „Russischen Ermittlern zufolge waren sie alle, darunter auch Jazenjuk, Mitglieder der Einheit  ‚Argo‘ und später des von Alexander Musytschko angeführten Bataillons ‚Wikinger‘. Nach uns vorliegenden Angaben soll Jazenjuk an zwei bewaffneten Zusammenstößen in (der tschetschenischen Hauptstadt) Grosny teilgenommen haben. Dokumente belegen, dass Jazenjuk gefangengenommene russische Soldaten am 7. Januar 1995 in Grosny gefoltert und auch erschossen haben soll.“

    Bastrykin zufolge wurden „Verdienste“ Jazenjuks und mehrerer anderer aktiver Teilnehmer der Ukrainischen Nationalversammlung – Ukrainische Volkswehr (UNA-UNSO) im Dezember 1995 mit dem Orden „Ehre der Nation“ — der höchsten Auszeichnung des damaligen Anführers der tschetschenischen Terroristen Dschochar Dudajew — gewürdigt. „Anfang 1995 kehrte Jazenjuk als Mitglied einer Gruppe von Journalisten über Georgien in die Ukraine zurück. Später wurde er mehrmals auf Kongressen und anderen Veranstaltungen der UNA-UNSO gesichtet“, sagte Bastrykin.

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    Tags:
    Freiwilligenbataillon “Wikinger, UNA-UNSO, Alexander Bastrykin, Arsseni Jazenjuk, Russland, Ukraine, Tschetschenien