13:48 16 Dezember 2019
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    Former Secretary of State Hillary Rodham Clinton

    „Es war ein Fehler“: Hillary Clinton entschuldigt sich zum ersten Mal

    © AP Photo / Dario Lopez-Mills
    Politik
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    Die US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat sich am Dienstag in einem Interview für den Fernsehsender ABC News entschuldigt, als Außenministerin eine private E-Mail-Adresse benutzt zu haben.

    „Es war ein Fehler. Ich bedaure es. Ich übernehme die Verantwortung dafür“, sagte Clinton, betonte jedoch gleich: „Das, was ich getan habe, war erlaubt.“

    Sie äußerte Bedauern darüber, dass die Situation um die private E-Mail-Adresse die Wähler in Verwirrung brachte.

    Noch am Vortag hatte sie in einem AP-Interview erklärt, sie habe sich für nichts zu entschuldigen.

    Früher hatte die US-Präsidentschaftskandidatin den Medien vorgeworfen, die E-Mail-Affäre zu dick aufgetragen zu haben. Allerdings wirkte sich der Vorfall bald auf ihre Ratings aus, was sie nun doch dazu bewegte, ihren Standpunkt zu ändern.

    Laut den vorwiegend republikanischen Kritikern der US-Außenministerin Clinton war die Nutzung einer privaten E-Mail-Adresse nicht sicher und widersprach den Regeln des staatlichen Dienstes.

    In einer Stichprobe von 40 Mails stellte die Ermittlung in mindestens vier von ihnen von der Regierung zur Zeit des Sendens als geheim eingestufte Informationen fest. Die Kritiker befürchten, dass Clintons Mailbox von einem ausländischen Geheimdienst gehackt worden sein könnte.

    Clinton übergab mehr als 55.000 Seiten ihrer E-Mails an das State Department und die Bundespolizei FBI, entfernte jedoch ca. 31.000 Seiten unter dem Vorwand, dass diese private Informationen beinhalteten. Dafür wird die Außenministerin von ihren republikanischen, aber auch von demokratischen Gegnern kritisiert.

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    Tags:
    Cybersicherheit, FBI, Hillary Clinton, USA