19:38 30 März 2020
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    Der einflussreiche Senator und Präsidentenkandidat der USA von der Republikanischen Partei Lindsey Graham hat in einem Interview für die Agentur Sputnik das Pentagon-Programm zur Ausbildung von Kämpfern der so genannten gemäßigten syrischen Opposition als Flop abgetan.

    Die USA hatten knapp zwei Monate lang 60 Oppositionelle in Syrien für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) ausgebildet. Dabei gibt es in Syrien laut Graham nur wenige geeignete Neulinge, mit denen das Ausbildungsprogramm zur Bekämpfung des IS wirksam sein könnte.

    „Das Pentagon-Programm zur Ausbildung von Kämpfern für den Widerstand gegen den IS ist ein Flop“, so Graham.

    Nach Angaben des Fernsehsenders CBS hat das Pentagon für die Gefechtsausbildung von Oppositionellen 42 Millionen US-Dollar ausgegeben. Jetzt werden insgesamt rund 7000 Freiwillige nach US-Normen, darunter in Bezug auf Militäraufklärung, geprüft. Die USA hatten früher die Absicht bekundet, jährlich bis zu 5000 Freiwillige in Militärbasen in der Türkei, in Katar, Jordanien und Saudi-Arabien auszubilden.

    Der im März 2011 ausgebrochene Konflikt in Syrien dauert weiter an. Nach UN-Angaben sind dort mehr als 220.000 Menschen getötet worden. Die Regierungstruppen sind mit Abteilungen von Extremisten konfrontiert, die zu unterschiedlichen bewaffneten Formationen, darunter zum „Islamischen Staat“ und zu „Jabhat an-Nusra, gehören.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Lindsey Graham, Saudi-Arabien, Jordanien, Katar, Türkei, Syrien, USA