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17:41 21 September 2019
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    Wagenknecht: Blutige US-Kriege sind Auslöser der Flüchtlingskrise

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    Politik
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    Kampfhandlungen, die durch die Vereinigten Staaten im Nahen Osten im Laufe des letzten Jahrzehnts entfesselt worden waren, haben die Flüchtlingskrise verursacht, die Europa derzeit erlebt, wie die Vorsitzende der Linksfraktion Sahra Wagenknecht Sputnik mitteilte.

    Die „blutigen Kriege“, die die USA provoziert haben, haben den Nahen Osten in ein Gebiet des Terrors und der Destruktion verwandelt, so Wagenknecht.

    Der Politikerin zufolge wurden Tausende Migranten aus ihren Heimatländern nach Europa einfach verdrängt. Dabei wies sie darauf hin, dass die US-Migrantenpolitik, unterstützt von der EU, die Hauptverantwortung für die aktuelle Flüchtlingskrise trägt.

    Am Vortag gab EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker neue Quoten zur Verteilung der Flüchtlinge in den EU-Ländern bekannt. Dabei äußerte er, dass sich Europa in „einem schlechten Zustand“ befinde und dass der Grund dafür die Flüchtlingskrise sei.

    Seit Jahresanfang sind nach seinen Angaben etwa 500 000 Migranten nach Europa gekommen, von denen die meisten aus Syrien, Libyen und Eritrea stammen. Am meisten seien davon Griechenland mit 213 000 Flüchtlingen sowie Ungarn (145 000) und Italien (115 000) betroffen.
    Juncker hat die EU-Länder zudem aufgefordert, weitere 160.000 Flüchtlinge in den nächsten zwei Jahren aufzunehmen.

    Die USA planen dem US-Außenministerium zufolge dabei bis zu 8.000 syrische Flüchtlinge im Zeitraum Oktober-September 2016 aufzunehmen.

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    Tags:
    Migrationspolitik, Krieg, Migranten, EU, US-Außenministerium, Jean-Claude Juncker, Sahra Wagenknecht, Deutschland, USA, Libyen, Syrien