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15:32 21 September 2019
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    Serbisch-ungarische Grenze

    Flüchtlingsansturm: Ungarn ruft "Krisenzustand" für zwei Gebiete aus

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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Eine Rekordzahl von 9800 Flüchtlingen hat am Montag, dem letzten Tag vor dem Inkrafttreten der neuen Grenzgesetze Ungarns, die serbisch-ungarische Grenze überschritten, wie György Bakondi, der Hauptberater für innere Sicherheit des ungarischen Premiers, am Dienstag in Szeged zu Journalisten sagte.

    Laut Bakondi ist am Dienstag, 12:30 Uhr MESZ, wegen des Flüchtlingsandranges und im Zusammenhang mit der Grenzschließung ein „Krisenzustand“ über die Gebiete Csongrad und Bacs-Kiskun verhängt worden.

    Im Land gilt seit dem 15. September ein neues Gesetzespaket zu Grenzschutz und Migration, das Armeeeinsatz zur Kontrolle der Grenze, dreijährige Haft für illegale Grenzüberschreitung, die Abschiebung illegaler Grenzgänger nach Serbien, eine beschleunigte  Behandlung von Anträgen auf Flüchtlingsstatus und verschärfte Strafen für Schleuser vorsieht.

    Seit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes (das heißt in der vergangenen Nacht und am heutigen Morgen) sind nach Angaben von Bakondi mindestens 60 Personen festgehalten worden, die die Grenze zu Ungarn verletzt hatten.

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    Tags:
    Migrationspolitik, Migranten, Grenze, György Bakondi, Ungarn