07:15 12 August 2020
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    In Chisinau haben die moldauischen Behörden ein Denkmal für den sowjetischen Kampfpanzer T-34 abgerissen. An der Demontage nahm der Verteidigungsminister der Ex-Sowjetrepublik Anatol Șalaru persönlich teil. Der Panzer, der 1944 an der Befreiung des Landes von der Wehrmacht teilgenommen hat, soll im „Museum der sowjetischen Okkupation“ landen.

    Das „Museum“ soll auf Anregung von Șalarus Liberaler Partei entstehen, die sich für eine Einbindung Moldawiens in die Nato stark macht. „Alle Denkmäler der sowjetischen Epoche gehören dorthin. Dort sollen alle Sowjet-Nostalgiker Blumen niederlegen und ihre Lieder singen“, sagte Șalaru während der umstrittenen Aktion. „Wir haben jetzt einen anderen Staat und müssen der jungen Generation andere Werte beibringen.“

    Der Panzer war bei der Operation Jassy-Kischinew im Einsatz, bei der die Rote Armee die deutschen Truppen aus dem heutigen Moldawien verdrängte. Im Großen Vaterländischen Krieg (1941/1945) hat die Rote Armee laut Historikern mehr als 8,6 Millionen Soldaten verloren, darunter 54.000 Moldawier.

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    Tags:
    T-34-Panzer, Anatol Șalaru, Moldawien