16:39 16 Januar 2018
SNA Radio
    Moskauer Kreml

    Kiew verhängt Sanktionen – Moskau analysiert mögliche Folgen

    © Sputnik/ Vladimir Fedorenko
    Politik
    Zum Kurzlink
    Russland-Sanktionen (476)
    81297

    Die russische Regierung wird die möglichen Folgen der Sanktionen analysieren, die am Vortag von Kiew verhängt wurden, und die Ergebnisse der Staatsführung vorlegen, wie der russische Vizepremier Arkadi Dworkowitsch am Donnerstag Journalisten sagte.

    Am Mittwoch hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko die gegen Russland beschlossenen Sanktionen per Erlass in Kraft gesetzt. Die Sanktionen sollen ein Jahr lang gelten. Auf der Verbotsliste stehen 388 natürliche und 105 juristische Personen. Auf die Liste wurden unter anderem der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu, der Staatsduma-Chef Sergej Naryschkin, der tschetschenische Republikchef Ramsan Kadyrow, der Kinderombudsman Pawel Astachow, der Präsidentenberater Sergej Glasjew, der Präsident der Russischen Akademie der Wissenschaften, Wladimir Fortow, der Parteichef von „Gerechtes Russland“ Sergej Mironow sowie der Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschow gesetzt.

    „Bei uns befasst sich mit dieser Thematik das Außenministerium“, so Dworkowitsch auf die Journalistenfrage, ob Russland auf die neuen ukrainischen Sanktionen reagieren werde und wie die Antwort sein könnte. „Wir werden unsere Analyse der Folgen der von den (ukrainischen) Kollegen beschlossenen Entscheidungen vornehmen und sie der Staatsführung vorlegen, damit sie Entscheidungen trifft.“

    Themen:
    Russland-Sanktionen (476)

    Zum Thema:

    Poroschenko setzt Sanktionen gegen Russland per Erlass in Kraft
    Poroschenko will EU-Sanktionen gegen Russland verschärfen lassen
    Poroschenko an Westen: Weitere Sanktionen gegen Russland erwägen
    Trotz Waffenruhe in Ukraine: USA drohen Russland mit neuen Sanktionen
    Tags:
    Petro Poroschenko, Wladimir Fortow, Alexander Tkatschow, Sergej Mironow, Pawel Astachow, Sergej Naryschkin, Arkadi Dworkowitsch, Russland, Ukraine
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren