00:11 24 September 2018
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    Journalisten im Donbass

    Kreml verurteilt Aufnahme von Medienvertretern in Kiewer Sanktionsliste

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    Politik
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    Der Kreml hat die Aufnahme von Journalisten in die erweiterte Sanktionsliste von Kiew verurteilt: Das ist unannehmbar und entspricht nicht den Prinzipien der Pressefreiheit, wie Dmitri Peskow, Pressesprecher von Präsident Wladimir Putin, am Donnerstag sagte.

    „Die Präsenz in der Liste vieler Medienmitarbeiter ist natürlich völlig inakzeptabel,  dies entspricht keinesfalls den Prinzipien der Redefreiheit“, so Peskow am Donnerstag vor Journalisten. „Wir verurteilen stark diese Entscheidung.“

    Auf der ukrainischen Sanktionsliste, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, stehen insgesamt 388 natürliche und 105 juristische Personen, darunter 34 Journalisten und sieben Blogger aus Bulgarien, Estland, Deutschland, Ungarn, Israel, Kasachstan, Lettland, Mazedonien, Moldawien, Polen, Russland, Serbien, der Slowakei, aus Spanien, der Schweiz und aus Großbritannien. Die einschränkenden Maßnahmen betreffen unter anderem den Generaldirektor der Medienholding Rossiya Segodnya, Dmitri Kisseljow, sowie Mitarbeiter der Nachrichtenagentur RT RUPTLY und mehrerer Fernsehsender wie auch der Zeitungen „Iswestija“, „Rossijskaja Gaseta“ etc.

    Das Wesen der Sanktionen besteht darin, die Aktiva der auf der „schwarzen Liste“ stehenden Personen zu sperren und die Erfüllung wirtschaftlicher und finanzieller Verpflichtungen ihnen gegenüber zu stoppen.

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    Tags:
    Redefreiheit, Sanktionen, Journalisten, Pressefreiheit, RT RUPTLY, Rossiya Segodnya, Dmitri Peskow, Ukraine, Russland