08:42 19 Januar 2018
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    Migrationsproblem in Europa

    Medien zu Flüchtlingsansturm: Exodus der Europäer nach Russland vorprogrammiert

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    Politik
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    Laut polnischen Medien wird die fehlende Bereitschaft der europäischen Politiker zum Widerstand gegen den Flüchtlingsansturm in einigen Jahren dazu führen, dass viele europäische Bürger nach Russland auswandern werden.

    Wie die polnische Zeitschrift „Obserwator Polityczny“ schreibt, gibt es zunehmend weniger Länder, in denen man ruhig ins Bett gehen kann. Der Zeitschrift zufolge bewundern immer mehr Menschen in Ländern, die von „Weicheiern“ regiert werden, die die Flüchtlingskrise nicht in den Griff bekommen, Russland, das zwar für manches kritisiert werden kann, wo aber die Menschen von ihrer Staatsführung überzeugt sind, dass sie sie nicht im Stich lassen wird und sich nicht unterm Tisch versteckt, bis sich die Situation wieder beruhigt, um dann vor laufenden Fernsehkameras zu lügen. 

    Es bestünden inzwischen keine Zweifel, dass die russische Staatsordnung effektiver und krisensicherer sei. Die Europäer dürften neidisch auf die Russen sein.

    „Die Bürger des Landes zwischen Kaliningrad und Magadan (…) dürfen ruhig schlafen, denn sie kennen das russische Sprichwort: ‚Wer mit dem Schwert zu uns kommt, wird durch das Schwert fallen‘.“ Trotz der zahlreichen Flüchtlinge aus der Ukraine, die Russland aufnehmen musste, und der westlichen Sanktionen herrsche in diesem Land Ordnung und Sicherheit, was heutzutage eine Seltenheit geworden sei, so die Zeitschrift.

    „Es gibt auf der Welt immer weniger Staaten, in denen die Menschen ruhig ins Bett gehen können, ohne zu befürchten, dass in der Nacht jemand in ihr Haus eindringt und ihnen Schaden zufügt. Vor einem Jahr bemerkten wir das nicht, aber heute wollen viele in Europa, dass an der nächsten Straßenkreuzung ‚höfliche Personen‘ in grüner Uniform stehen, die für Stabilität, Frieden und Sicherheit sorgen. Aber woher sollen sie denn kommen?“

    In Russland gebe es Fernsehen und Internet: Die Bevölkerung wisse, was sich derzeit in Europa abspiele.

    „Aber wenn man die Sache scharf ins Auge fasst, dann muss man feststellen, dass Russland in fünf Jahren – falls sich in Europa in dieser Zeit nichts ändert – der einzige stabile Staat in einer instabilen Umgebung bleiben könnte. Höchstwahrscheinlich wird es das einzige Land sein, in das man flüchten könnte. Es ist besser, in Sibirien oder auf Sachalin zu leben als den Zusammenbruch der westlichen Zivilisation zu beobachten, den man unter Umständen auch nicht überleben wird“, resümiert der “Obserwator Polityczny“.

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    Tags:
    Migrationspolitik, Migranten, Polen, Russland
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