17:59 26 September 2020
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    Dem iranischen Staatsoberhaupt Hassan Rouhani zufolge ist die Bekämpfung des Terrorismus nur unter Beteiligung der jetzigen Regierung des Landes möglich.

    In einem am Sonntag veröffentlichen Interview für den US-Fernsehsender CBS sagte Rouhani, die Zukunft des syrischen Regimes könne erst nach dem Sieg über die Terroristen besprochen werden. Bis dahin müsse der jetzigen Führung der Republik geholfen werden, so der iranische Präsident.

    Syriens Präsident Baschar Assad hatte zuvor erklärt, dass der Iran Syrien in Politik, Wirtschaft und im militärischen Bereich unterstütze und dem Land unter anderem aktive Waffenhilfe leiste. Dabei hielten sich keine iranischen Kampfeinheiten in Syrien auf, so Assad.

    „Wie kann man nur gegen die Terroristen im Land kämpfen, ohne die Regierung dieses Landes zu unterstützen und ihr Hilfe zu leisten?“, fragte Rouhani rhetorisch.

    „Erst wenn der Terrorismus besiegt und eine sichere Atmosphäre geschaffen worden ist, kann über die Verfassung bzw. über das künftige Regime gesprochen und Diskussionen zwischen den Oppositionsgruppen und den Anhägern (Assads) an einem Tisch geführt werden“, so der iranische Präsident.

    Ihm zufolge kann es keine Lösungsvarianten in einer Situation geben, da Blut vergossen werde und das Land besetzt sei.

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    Tags:
    Terrorismus, Hassan Rohani, Baschar al-Assad, Iran, Syrien