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21:45 20 Oktober 2019
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    Kreml schließt Treffen von Putin und Trump in New York nicht aus

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    70. UN-Generalversammlung in New York (56)
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    Ein Treffen von Präsident Wladimir Putin und dem amerikanischen Milliardär und Präsidentschaftskandidaten Donald Trump bei der UN-Vollversammlung in New York steht bisher nicht auf der Tagesordnung, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte.

    Allerdings sei Putin für jegliche Kontakte offen, die zur Festigung der russisch-amerikanischen Beziehungen beitragen könnten, so Peskow.

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    Putins Zeitplan bei der Vollversammlung sei „außerordentlich dynamisch und überlastet“, der Kreml begrüße jedoch beliebige Treffen, die zum Herausbringen der russisch-amerikanischen Beziehungen aus „dem Zustand, der zu wünschen übrig lässt“, beitragen, sagte Peskow. Es gebe allerdings bisher nichts Konkretes zum Treffen Putin-Trump. Darauf, mit wem sich Putin sonst in New York treffen könnte, ging der Kreml-Sprecher nicht ein.

    Zuvor hatte Peskow auf die Fragen zum geplanten Treffen Putins mit Obama mehrmals erklärt, dass Moskau keine Fragen aus Washington erhalten habe. Ein Treffen Putins mit Papst Franziskus in New York ist laut Peskow nicht ausgeschlossen, wurde jedoch bisher nicht bestätigt.

    Im Laufe der US-Wahlkampagne erklärte Donald Trump, dass er als US-Präsident es schaffen würde, mit dem russischen Staatschef eine gemeinsame Sprache zu finden. Laut Trump würde er „gerne“ Präsident Putin am Sonntag in New York treffen. „Ich bin absolut dafür (für das Treffen – d. Red.) offen. Ich würde ihn gern treffen, wenn er das will“, sagte der US-Präsidentschaftskandidat am Sonntag zu NBC News.

    Am 15. September ist die 70. Jubiläumsversammlung der Uno eröffnet worden. Am 28. September beginnt eine gesamtpolitische Diskussion auf der höheren Ebene, die für die Weltgemeinschaft von besonderer Bedeutung sein wird. Die russische Delegation wird von Russlands Präsident Wladimir Putin geführt.

    Vom 25. bis 27. September findet in New York ein UN-Entwicklungsgipfel statt. Am 27. September soll dort der russische Außenminister Sergej Lawrow sprechen.

    Umfragen von „The New York Times“ und CBS News zeugen davon, dass Trump seine Positionen in der Liste der republikanischen Präsidentschaftskandidaten gestärkt hat, während seine größte Rivalin im Präsidentschaftsrennen, Hillary Clinton, zwar weiterhin unter den Demokraten führend bleibt, jedoch ständig Punkte verliert. 

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    Uno, Hillary Clinton, Sergej Lawrow, Barack Obama, Wladimir Putin, Donald Trump, Dmitri Peskow, USA, Russland