02:52 12 Dezember 2019
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    Zerstörungen nach einem Luftangriff im Jemen (Archivfoto)

    Iran bestreitet Waffenlieferungen an Jemen

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    „Wir haben keine Kämpfer in Syrien, dem Irak und dem Jemen“, sagte Irans Vize-Außenminister Hossein Amir Abdollahian am Dienstag auf einer Pressekonferenz in der Medienholding Rossiya Segodnya. „Im Jemen gibt es keine Militärberater aus dem Iran. Wir liefern keine Waffen in dieses Land und haben auch nie welche geliefert.“

    Der Diplomat bestätigte, dass iranische Militärberater auf Bitte der Regierungen von Syrien und dem Irak in diesen Ländern im Einsatz seien, um im Kampf gegen den Terror zu helfen.

    Zugleich schicke der Iran Hilfsgüter in den Jemen. „Es ist wichtig, die humanitäre Blockade des Jemen zu durchbrechen“, sagte Vize-Außenminister Abdollahian. „Teheran nimmt seine Kapazitäten in Anspruch, um dem jemenitischen Volk zu helfen. Teheran und Moskau unterstützen die (entsprechenden) Anstrengungen des Jemen-Beauftragten der Uno Ismail Uld Scheich Ahmed.“

    Im Jemen kämpfen die zur Schiiten-Bewegung Ansar Allah gehörenden Huthi-Rebellen und die dem Ex-Präsidenten Ali Abdullah Saleh treuen Militärs gegen die Truppen des aus dem Land vertriebenen Präsidenten Hadi. Die arabische Koalition mit Saudi-Arabien an der Spitze kämpft seit dem 26. März dieses Jahres auf Hadis Seite und fliegt regelmäßig Bombenangriffe auf die von den Huthis kontrollierten Regionen.

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    Tags:
    Waffenlieferungen, Waffen, Ansar-Allah, Ali Abdullah Saleh, Ismail Uld Scheich Ahmed, Hossein Amir-Abdollahian, Saudi-Arabien, Jemen, Iran