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14:46 14 Oktober 2019
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    Die französische Luftwaffe im Persischen Golf

    Frankreich fliegt erstmals Angriffe in Syrien –„zur Selbstverteidigung“

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    Die französische Luftwaffe hat erstmals Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien bombardiert. Regierungschef Manuel Valls nennt die Angriffe, die ohne Zustimmung der syrischen Regierung erfolgen, Selbstverteidigung.

    „Wir haben IS-Stellungen in Syrien angegriffen. Dort hat die Terrororganisation ihre Attacken gegen Frankreich geplant“, bestätigte Valls am Sonntag. „Wir handelten aus Selbstverteidigung.“ Laut Valls stehen die französischen Luftangriffe „mit der UN-Charta im Einklang“ und sind mit den USA und anderen Verbündeten abgestimmt.

    In Syrien dauert ein bewaffneter Konflikt an, der nach UN-Angaben bisher mehr als 200.000 Menschenleben gefordert hat. Den Regierungstruppen stehen nicht nur vom Westen unterstützte bewaffnete Regimegegner, sondern auch diverse Terrorgruppen  wie Al-Nusra-Front oder der Islamische Staat gegenüber. Der IS konnte im Sommer 2014 weite Teile Syriens und des benachbarten Irak erobern und rief dort ein „islamisches Kalifat“ aus.

    Russland liefert Waffen, mit denen die syrische Armee gegen den IS kämpft. Die USA und ihre europäischen Verbündeten, die eine Entmachtung von Syriens Präsident Baschar al-Assad anstreben, stemmen sich gegen die russische Waffenhilfe. Auch werfen sie Russland vor, eigene Truppen in das Kriegsland zu verlegen. Moskau dementiert das, schließt jedoch eine Truppenentsendung nach Syrien nicht mehr völlig aus, sollte die Regierung in Damaskus darum bitten.

    Die USA drohten Moskau sogar mit Konsequenzen, sollte es im Kampf gegen den IS weiter die Assad-Armee unterstützen und einen Beitritt zur US-geführten Luftkoalition ablehnen. Diese Koalition fliegt seit August vergangenen Jahres Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien und im Irak. In Syrien bombardiert sie ohne Zustimmung der dortigen Regierung. Doch können sich die Luftangriffe der Koalition mit der syrischen Armee, die ganze Städte von den Dschihadisten befreit, nicht an Wirksamkeit messen.

    Seinerseits ruft Russland die westliche Koalition, die ohne Absprache mit Damaskus Luftangriffe gegen den IS in Syrien fliegt, dazu auf, gemeinsam mit der syrischen Regierung und unter der Schirmherrschaft des UN-Sicherheitsrats gegen den IS zu kämpfen.

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    Terrormiliz Daesh, Baschar al-Assad, Manuel Valls, USA, Syrien, Frankreich