01:08 30 Oktober 2020
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    Die Mitglieder der Regierung der nordafghanischen Provinz Kundus sollen wegen der Eroberung der gleichnamigen Stadt durch Taliban-Extremisten zur Todesstrafe verurteilt werden, wie die Agentur Khaama Press unter Berufung auf eine Mitteilung des afghanischen Senats meldete.

    Taliban-Extremisten, die nach einigen Angaben zusammen mit Einheiten des „Islamischen Staates“ kämpfen, hatten am Montag die Stadt Kundus erobert. Am Dienstagmorgen kündigte das afghanische Verteidigungsministerium einen Militäreinsatz zur Befreiung von Kundus von den Extremisten an. Danach flogen die US-Luftstreitkräfte Angriffe auf Taliban-Stellungen.

    Seit dem 1. Januar ist in Afghanistan die neue NATO-Mission „Resolute Support“ aktiv. Laut einem Abkommen zwischen der Nato und Afghanistan befinden sich im Land rund 12.000 Militärs, die afghanische Sicherheitskräfte ausbilden und beraten.

    Laut den von RIA Novosti befragten Experten zeigt die Eroberung der Hauptstadt einer Provinz durch Extremisten erneut die Schwäche der Zentralbehörden Afghanistans.

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    Terrormiliz Daesh, NATO, Afghanistan