19:12 22 Januar 2020
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    Die Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Barack Obama, haben am Rande der UN-Vollversammlung in New York ziemlich aufrichtige und geradlinige Gespräche geführt, wie der Pressesprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, sagte. Die Staatschefs hätten auch die bestehenden Widersprüche offen besprochen.

    „Es gab die Möglichkeit für sie, offen genug, geradlinig zu sein. Es gab keine Spannung, sondern die Möglichkeit, offen über die Fragen zu reden, bei denen sie sich einigen. Es gibt solche Momente: die Notwendigkeit eines politischen Überganges (Machtwechsels in Syrien – d. Red.), die Notwendigkeit, sich auf den Kampf gegen IS zu konzentrieren, das Verständnis darüber, dass IS eine Bedrohung nicht nur für die Region, sondern für die ganze Welt darstellt. Sie waren auch aufrichtig darüber, wo ihre Ansichten sich unterscheiden“, sagte Earnest dem Sender MSNBC im Interview.     

    Der Pressesprecher bezeichnete zudem die Einigung über einen Dialog zwischen russischen und amerikanischen Militärs, um Konflikte in Syrien zu vermeiden, als wichtig.

    Die Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Barack Obama, trafen sich am Montagabend erstmals seit zwei Jahren.  Dabei erörterten sie die Konflikte in Syrien und der Ukraine.

    Das Gespräch, das 50 Minuten dauern sollte, hat dann anderthalb Stunden gedauert.

    Die Verhandlungen brachten zwar keinen Durchbruch bei der Lösung der akuten regionalen Probleme, sie markierten aber eine Wiederaufnahme des Dialogs auf höchster Ebene.

     

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Barack Obama, Wladimir Putin, Russland, USA