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    Kreml: Entstellte Informationen zum Lufteinsatz Russlands in Syrien absondern

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    Der Kreml hat dazu aufgerufen, bei allen eingehenden Informationen zum Einsatz der russischen Luftwaffe in Syrien genau aufzupassen, weil sie oft verdreht, entstellt und erlogen sind, wie der Pressesekretär des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Donnerstag sagte.

    Es gehe jetzt darum, Mechanismen zur Informationskoordinierung zu finden, zu der sich der russische Präsident wiederholt geäußert habe, so Peskow.
    „Man darf nicht Opfer verdrehter Informationen werden“, betonte der Kreml-Sprecher.

    Darauf angesprochen, dass der saudi-arabische UN-Botschafter Abdallah al-Muallimi laut Medien über die Besorgnis seines Landes wegen des Vorgehens Russlands in Syrien berichtet haben soll, sagte Peskow, er habe in Massenmedien bisher keine Bestätigung für diese Aussage gefunden.

    Auf die Frage, wie lange der Einsatz der russischen Luftwaffe in Syrien dauern solle, sagte der Sprecher unter Berufung auf Präsident Wladimir Putin: „…Solange die Angriffsoperation der syrischen Streitkräfte läuft.“ „Man sollte nicht vergessen, dass es sich um eine Operation zur Unterstützung der syrischen Streitkräfte im Kampf gegen den IS und andere extremistische Gruppierungen handelt“, so Peskow.

    Russland hat am Mittwoch auf Ersuchen des syrischen Präsidenten Baschar Assad damit begonnen, Luftschläge auf IS-Stellungen zu führen. Dabei greift die von den USA geführte Koalition seit September 2014 IS-Stellungen in Syrien in Umgehung des UN-Sicherheitsrates an und stimmt ihr Vorgehen nicht mit den syrischen Behörden ab.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Anti-Terror-Kampf, Terrorismus, UN-Sicherheitsrat, Abdallah al-Muallimi, Dmitri Peskow, Baschar al-Assad, Russland, Syrien