15:30 21 Januar 2020
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    Die Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und Deutschland, die durchaus ihren ganz eigenen Wert haben, mit der Ukraine-Krise in einen direkten Zusammenhang zu setzen, ist aussichtslos, wie der russische Unterhauschef Sergej Naryschkin bei einem Treffen mit dem Vizechef der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, Wolfgang Gehrcke, sagte.

    „Bedauerlicherweise bleiben diese Beziehungen weiterhin ein Pfand der innerukrainischen Krise.“

    Unter anderem schlug Naryschkin vor, die Migrationskrise in Europa und die Situation im Nahen Osten zur Sprache zu bringen.

    Die Zuwanderungskrise in Europa hat sich im Zusammenhang mit dem steigenzunehmenden Einwanderungsstrom aus Nordafrika, dem Nahen Osten sowie aus Zentral- und Südasien zugespitzt. Die Zahl der Flüchtlinge aus unruhigen Nahost- und nordafrikanischen Staaten steigt rasant.

    In Deutschland sind laut Regierungsangaben seit Jahresbeginn 450.000 Flüchtlinge registriert worden. Der Vizekanzler der BRD Sigmar Gabriel rechnet mit bis zu einer Million Flüchtlinge in Deutschland im Jahr 2015.

    Die EU-Kommission spricht von der schlimmsten Migrationskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Medienangaben zufolge hat die berüchtigte Terrormiliz IS unter den Flüchtlingen bereits Tausende Kämpfer in die EU geschleust.

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    Tags:
    Migranten, Die LINKE-Partei, EU-Kommission, Sergej Naryschkin, Wolfgang Gehrcke, Sigmar Gabriel, Deutschland, Russland