09:55 20 Februar 2020
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    Regelung der Krise in der Ukraine (2436)
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    Russlands Präsident Wladimir Putin als einen der Hauptvermittler bei der Regelung der Ukraine-Krise hat in Paris den Journalisten faktisch nichts sagen können, um irgendwelche falsche Deutungen, absichtliche oder unabsichtliche, auszuschließen, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte.

    Die Präsidenten Frankreichs, Russlands und der Ukraine, Francois Hollande, Wladimir Putin und Petro Poroschenko, sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel verhandelten am Freitag im Élysée-Palast über die Lösung des Ukraine-Konflikts. Zuerst kamen nur die vier höchsten Repräsentanten zusammen, das Gespräch dauerte rund eine Stunde. Danach wurden die Verhandlungen unter Teilnahme der Delegationen der vier Länder fortgesetzt. Das Treffen dauerte insgesamt vier Stunden und 50 Minuten.

    „Alles verläuft nach dem Plan. Nach der Vereinbarung der Normandie-Vier waren es Hollande und Merkel, die ihre Sichtweise auf die Ergebnisse der stattgefundenen Verhandlungen darlegten. Sie dauerten länger als geplant“, sagte Peskow in einer Sendung des TV-Kanals Rossija 1.

    Peskow zufolge konnte Putin als einer der Hauptvermittler bei der Regelung dieser Krise nach dem Treffen in Paris nichts sagen, da er alles unternommen hat, damit das Minsker Abkommen vollständig umgesetzt wird. Er habe nicht zulassen können, dass die gerade erreichten Vereinbarungen durch Journalisten falsch interpretiert werden.  

    Laut dem Kreml-Sprecher kommt es nun auf die Entscheidungen an, die die Volksrepubliken Donezk und Lugansk treffen werden. „Derzeit wird die Arbeit konkret auf die Kontakte mit den Vertretern dieser Republiken konzentriert, um deren Antworten auf die Varianten und Vorschläge zu bekommen, die im Laufe des Treffens in Paris erarbeitet wurden“, unterstrich Peskow. 

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    Tags:
    Petro Poroschenko, Angela Merkel, François Hollande, Wladimir Putin, Dmitri Peskow, Russland, Frankreich, Lugansk, Donezk, Ukraine, Paris