12:01 17 Januar 2017
Radio
    Krassucha-4-System (Archivfoto)

    Neuste russische Störsender in Syrien gesichtet

    © Sputnik/
    Politik
    Zum Kurzlink
    Russland vs. Islamischer Staat (885)
    29373343706

    Das russische Militär hat in Syrien offenbar moderne Störsender aufgestellt. Ein System der elektronischen Kampfführung vom Typ Krassucha-4 wurde im Raum des Flugplatzes Hmeimim zufällig gefilmt.

    Der russische TV-Sender "Zvezda" zeigte Bilder eines Su-25-Flugzeugs, das nach einem Angriff nach Hmeimim zurückgekehrt war. Auf dem Video (00:06) ist im Hintergrund ein Fahrzeug mit Antennen zu erkennen, bei dem es sich offenbar um ein Krassucha-4-System handelt. 

    Russische Kampfjets in Syrien
    © Sputnik/ Dmitry Vinogradov
    Diese Anlagen aus der Produktion des Werkes Brjansk sind dazu bestimmt, gegnerische Flugzeug- und Satellitenradare durch Störsignale lahmzulegen. Ein Krassucha-4-System ist in der Lage, ein Objekt in einem Umkreis von bis zu 300 Kilometern für den Radar unsichtbar zu machen. Die Krassucha-4-Systeme sind seit 2013 bei der russischen Armee im Einsatz.

    Die russische Luftwaffe fliegt seit Mittwoch vergangener Woche auf Bitte des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad Angriffe gegen die Terrormiliz IS, die bereits weite Teile von Syrien kontrolliert. In den ersten beiden Tagen flog die russische Luftwaffe nach eigenen Angaben fast 40 Angriffe in Syrien und zerstörte Kommandostellen, Waffen- und Trainingslager und andere Anlagen des IS.

    Themen:
    Russland vs. Islamischer Staat (885)

    Zum Thema:

    Luftschläge in Syrien gegen alle Terroristen führen – Frankreichs Außenamt
    Syrien: Russische Luftwaffe greift getarnte Terroristenbasis in Idlib an
    Generalstab: Russische Luftwaffe flog seit Mittwoch rund 60 Einsätze in Syrien
    Syrien: Alle russischen Luftoperationen in einem Artikel - VIDEO
    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Anti-Terror-Kampf, Waffen, Terrorismus, Stützpunkt Hmeimim (Syrien), Krassucha-4, Su-25, Baschar al-Assad, Syrien, Russland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Alle Kommentare

    neue Kommentare anzeigen (0)