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22:25 21 Oktober 2019
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    Preisverfall bei Öl: USA und Ölmonarchien hoffen noch Russland zu erwürgen

    © Flickr/ Dana Schagunn
    Politik
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    Hinter dem dauerhaften Preissturz am Ölmarkt stehen die USA und ihre Nahostverbündeten, die Russland dadurch finanziell in die Knie zwingen wollen, schreibt Daily Telegraph. Dabei greift das Weiße Haus zu einer Strategie, die sich bereits bei der Konfrontation mit der Sowjetunion bewährt hat.

    „Nach Beginn der russischen Luftangriffe in Syrien rätseln Experten in Washington und London über Russlands Ziele im Nahen Osten“, schreibt die Zeitung. Die Bombenangriffe bezeichnet das Blatt als die größte Stationierung russischen Militärs in der Region sei dem sowjetischen Eingreifen in Afghanistan.

    Die andauernde Preisflaute lasse sich nicht weiter auf die „unsichtbare Hand des Marktes“ zurückführen, weil die Zahl der Bohranlagen in den USA und die Fördermengen sinken. Der „Islamische Staat“, gegen den Russland in Syrien kämpft, bringe das gestohlene Erdöl zu Schleuderpreisen auf den Markt. Gelinge es Russland, die Terrormiliz aus Syrien zu verdrängen, könnten die USA und ihre Partner Saudi-Arabien, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuweit die Ölpreise nicht länger auf dem Tiefstand halten.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Russland, Syrien, USA