12:14 21 Juni 2018
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    Treffen der Präsidenten Russlands Wladimir Putin und der USA Barack Obama, am Rande der 70. UN-Vollversammlung

    „Politico“: Obamas Team durch Russlands Eingreifen in Syrien demoralisiert

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    Die Weigerung von US-Präsident Barack Obama, Russlands Vorgehen in Syrien entschieden zu erwidern, zeugt nach Ansicht vieler US-Beamter von einer Schwäche der USA, wie Michael Crowley in „Politico“ schreibt.

    „Wladimir Putins Eingreifen in Syrien verursacht eine Spaltung im erschöpften und zum Teil demoralisierten Team, das für die nationale Sicherheit zuständig ist“, heißt es in seinem Beitrag. „Die Beamten, die entschlosseneres Handeln fordern, sehen, wie sich der Präsident hartnäckig weigert, neue Risiken zu übernehmen.“

    Infografik: Russische Luftschläge gegen IS-Stellungen in Syrien

    Die Enttäuschung der Hardliner werde von dem spektakulären Fiasko von Pentagons Programm zur Ausbildung syrischer Rebellen noch verstärkt.

    Einige ranghohe Beamte fordern Obama zu einer „kühnen Antwort“ auf Russlands Vorgehen in Syrien auf. „Es entsteht der Eindruck, dass wir uns zurückziehen“, so ein ehemaliger Vertreter von Obamas Administration, der sich mit der Außenpolitik befasste. „In Wirklichkeit könnten wir Druck auf diese Jungs ausüben, wir handeln aber so, als ob wir machtlos wären.“

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    Terrormiliz Daesh, Barack Obama, Wladimir Putin, Syrien
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