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    Situation in Syrien (2016) (851)
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    Mit seiner Unterstützung für Syriens Präsident Baschar al-Assad kann Russland dem Blutvergießen in diesem Land ein Ende setzen und den Flüchtlingsstrom stoppen, wie die Zeitung „Washington Times“ in ihrem redaktionellen Artikel schreibt.

    „Während Präsident Obama zusammen mit europäischen Spitzenpolitikern besorgnisvoll zuschaut, kann Putin, indem er die Position von Syriens Präsident Baschar al-Assad festigt, die Situation verändern und dem Konflikt ein Ende setzen, was den verzweifelten Syrern die Möglichkeit bieten würde, in ihrem Land zu bleiben“, heißt es im Beitrag.

    Mit dem Beginn der Operation in Syrien hat Moskau seine feste Absicht gezeigt, das politische Vakuum im Nahen Osten aufzufüllen, das wegen der Weigerung Washingtons entstanden war, entschlossen zu handeln.

    Die Zeitung führt Russlands Handeln auf die Befürchtung zurück, dass es unter den zahlreichen Flüchtlingen aus Syrien auch Extremisten geben kann. Die Entfernung zwischen Syrien und Russland sei halb so groß wie zwischen Syrien und Deutschland, so die „Washington Times“.

    „Ein Paradoxon unserer Zeit besteht darin, dass er (Putin. – Red.) dem Blutvergießen in Syrien ein Ende setzen kann, indem er sich auf kaltblutig berechnete nationale Interessen stützt“, wird im Artikel betont. „Dies ist für den amerikanischen ‚Präsidenten der Welt‘ unbegreiflich, der abseits steht und moniert, dass Russland die Rolle übernommen hat, die er im Nahen Osten abgelegt hatte.“

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    Tags:
    Baschar al-Assad, Russland, USA, Syrien