04:57 27 März 2017
Radio
    Flüchtlinge

    Kreml-Verwaltungschef vermutet „schlummernde“ Kamikaze-Migranten in Europa

    © AP Photo/ Markus Schreiber
    Politik
    Zum Kurzlink
    Migrationsproblem in Europa (1256)
    58176992134

    Unter den nach Europa geflüchteten Menschen aus Nahost könnten sich laut dem Chef der Kremlverwaltung, Sergej Iwanow, potentielle Selbstmordattentäter befinden.

    „Man spricht noch kaum darüber, man wagt es nicht, offen darüber zu sprechen, ich aber kann das (…). Scharen von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten strömen in Länder Südeuropas in der Hoffnung, als Transitgänger nach Westeuropa zu gelangen“, so Iwanow, den die Online-Zeitung gazeta.ru am Montag zitiert. Ihm zufolge könnten sich so genannte Sleeper, das heißt „schlummernde“ Agenten und Terroristen, unter ihnen befinden, die in das Abendland unterwegs seien, um sich dort irgendwo unauffällig niederzulassen und versteckt zu warten.

    Diese Personen würden auf den Moment warten, da sie als Selbstmord-Terroristen eingesetzt werden könnten, so Iwanow. Der Kreml-Beamte verwies in diesem Zusammenhang auf die wichtige Bedeutung der jetzigen Operation der russischen Luftwaffe in Syrien.

    Infografik: Flüchtlinge in Europa: Woher sie kommen und wohin sie gehen

    Wie der Chef der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabs in Moskau, Andrej Kartapolow, zuvor geäußert hatte, überschreiten bis zu 100 bewaffnete Extremisten, die sich als Flüchtlinge tarnen, täglich die syrisch-türkische Grenze.

    Themen:
    Migrationsproblem in Europa (1256)

    Zum Thema:

    Deutsche Schüler sollen Betten für Flüchtlinge beziehen: Eltern empört
    Bis zu 35 Millionen Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa – Ungarns Außenamt
    Hunderte gefälschte Papiere für Flüchtlinge in Finnland entdeckt
    Inkognito im Flüchtlingsstrom: IS-Terroristen in Ungarn enttarnt?
    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Migranten, Andrej Kartapolow, Sergej Iwanow, Syrien