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    Mehrheit der Russen: Putin hat Fortschritt Russlands beschleunigt

    © Sputnik / Vladimir Pesnya
    Politik
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    Die meisten Russen (68,3Prozent) finden, dass die Neuordnung in der Zeit der Präsidentschaft von Wladimir Putin den Fortschritt Russlands beschleunigt hat. Davon zeugen die Ergebnisse einer Umfrage des Zentrums für sozial-politisches Monitoring des Instituts für Sozialwissenschaften.

    „Die aktuelle Umfrage hat ergeben, dass 68,3 Prozent der Befragten finden, dass Putins Regierungsstil seit Anfang der 2000er Jahre sich positiv auf die Entwicklung Russlands ausgewirkt hat. Diese Zahl ist deutlich höher als noch vor vier Jahren. 2011 lag sie bei 47,9 Prozent, so die Soziologen.

    Außerdem schätzen die Russen das Bestreben des Präsidenten, das historische Gedächtnis und die Objekte des historisch-kulturellen Erbes zu bewahren, sehr. Insgesamt haben 85,8 Prozent der Befragten die Tätigkeit von Putin positiv eingeschätzt.

    Die Tätigkeit von Michail Gorbatschow und Boris Jelzin fanden die Befragten mit 15 beziehungsweise 16 Prozent Zustimmung weniger gut. Ihre Regierungsperioden werden mit „kardinalen Veränderungen, die den Staat eingeschränkt und die Entwicklung des Landes verlangsamt haben“ verbunden.

    Die Befragten konnten keine eindeutig positive oder negative Einschätzung über die Zeitspanne des sozialistischen Aufbaus unter der Leitung von Nikita Chruschtschow und Leonid Breschnew geben. Ihrer Meinung nach haben beide Politiker keine bedeutende Rolle bei der Entwicklung des Landes gespielt (Chruschtschow 22,1Prozent und Breschnew 29,8 Prozent).

    Außerdem wurde bei der Umfrage gebeten, die Rolle einiger bedeutender Staatsmänner und Feldherren im Schicksal Russlands einschätzen.
    Unter den Vertretern der sowjetischen Epoche ist für die Befragten Georgi Schukow (79,4Prozent) die bedeutendste historische Figur, mit deren Namen viele große Siege im Zweiten Weltkrieg verbunden sind.

    Mehr der befragten Russen haben den großen Beitrag im Staat von Alexander Suworow, Alexander Newski und Dmitri Donskoi bemerkt.
    “Tatsache ist, dass im Vergleich zu den Ergebnissen der Forschungen der vergangenen Jahre die Autorität der Begründer und Staatsoberhäupter der Sowjetunion, und zwar Wladimir Lenin und Josef Stalin, im historischen Gedächtnis des Volkes eine positive Dynamik entwickelt.

    Die letzte Umfrage zeigt ein Überwiegen der positiven Bewertungen gegenüber den negativen. Am ehesten hängt dies mit der Schwäche der Politik der 90er Jahre verbunden, die auf die Auslöschung von allem, was mit der sowjetischen Vergangenheit verbunden war, gerichtet war”, heißt es in dem Forschungsbericht.

    Die soziologische Umfrage „Die Rolle von Persönlichkeiten in der vaterländischen Geschichte“ wurde vom Zentrum für sozial-politisches Monitoring des Instituts für Sozialwissenschaften vom 18. bis 24. März durchgeführt. Befragt wurden 1600 Menschen im Alter ab 18 Jahren in 30 Subjekten der Russischen Föderation durchgeführt.

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    Tags:
    Zweiter Weltkrieg, Umfrage, Forschung, Nikita Chruschtschow, Michail Gorbatschow, Boris Jelzin, Wladimir Putin, Russland