10:18 17 Oktober 2018
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    Situation in Syrien

    Moskau nennt Berichte über russische Todesopfer in Syrien Informationskrieg

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    Das russische Außenministerium hat Medienberichte über Tod russischer Bürger bei einem Angriff in Syrien als "Informationskrieg" zurückgewiesen.

    Zuvor hatte die Agentur Reuters unter Hinweis auf eine „ranghohe Regierungsquelle“ gemeldet, dass drei russische Soldaten in Latakia ums Leben gekommen seien. Das russische Verteidigungsministerium hat diese Informationen bereits zurückgewiesen.

    Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sagte am Mittwoch, diese Meldungen seien haltlos. Reuters habe weder das Außenministerium noch andere russische Staatstrukturen angerufen, um diese Angaben zu überprüfen. Laut Sacharowa will Moskau den tödlichen US-Angriff auf das Krankenhaus im afghanischen Kundus nicht für einen Informationskrieg instrumentalisieren, erwarte jedoch eine Untersuchung dieser Tragödie mit 24 Toten.

    Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der syrischen Regierung Angriffe gegen den IS und andere Terrorgruppen, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens erobert hatten. Russische Jets haben laut Angaben aus Moskau bereits mehrere Hundert Ziele zerbombt und Hunderte Dschihadisten getötet. Ziel ist es, die syrische Regierungsarmee im Kampf gegen die Dschihadisten zu unterstützen. Mit russischer Luftunterstützung begannen die Truppen von Syriens Präsident Baschar al-Assad vor zwei Wochen eine großangelegte Großoffensive und konnten bereits mehrere Orte befreien.

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