15:41 21 Januar 2020
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    Situation in Syrien (2016) (851)
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    Als Erfindung hat der russische Außenminister Sergej Lawrow die Behauptung bezeichnet, dass bei dem heutigen Treffen der Außenamtschefs Russlands, Saudi-Arabiens, der USA und der Türkei in Wien gewisse Vereinbarungen über einen Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad erzielt worden seien.

    „Die Spekulationen waren schon aufgetaucht, noch bevor dieses Treffen stattfand“, so Lawrow. „Ich habe gehört, dass vermehrt Gerüchte aufkommen, laut denen man hier vereinbart bzw. vereinbaren wird, dass Präsident Assad nach einer bestimmt Zeitperiode abtritt. Das stimmt aber nicht“, sagte Lawrow.

    „Wir haben unsere Haltung bekräftigt“, sagte er weiter. „Russlands Präsident hat diese in seinen jüngsten Reden ganz klar dargelegt: Wenn man auf eine Ablösung des Regimes setzt und sich insbesondere auf die Person des Staatschefs fixiert, so haben wir so etwas im Irak und in Libyen bereits erlebt und wir wissen, womit das endete.“ Diese Länder stecken weiterhin in einer tiefen Krise. „Deshalb besteht unsere Position in einer sehr einfachen Formel: Über das Schicksal Syriens, des syrischen Präsidenten und anderer Persönlichkeiten muss das syrische Volk selber entscheiden.“

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    Tags:
    Baschar al-Assad, Sergej Lawrow, Libyen, Irak, Syrien, Russland