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    Die USA bangen laut dem amerikanischen Politikwissenschaftler Stephen F. Cohen immer mehr um ihre Stellung als alleinige Supermacht und werden dadurch für ein Problem für die übrige Welt.

    Mit der Weigerung, die Bemühungen von Frankreich, Deutschland und Russland um eine friedliche Beilegung der Ukraine-Krise zu unterstützen und gemeinsam mit Präsident Wladimir Putin gegen den „Islamischen Staat“ in Syrien und im Irak zu kämpfen, versuche Amerika seinen Alleinstellungsstatus, den es seit dem Zerfall der Sowjetunion hatte, beizubehalten, sagte Cohen, Professor an der Princeton University und an New York University, in einer Sendung bei „The Nation“.

    Indem sich die Vereinigten Staaten einer multipolaren Weltordnung aktiv verweigern, stemmen sie sich gegen die aktuelle Realität. „Die Welt von heute ist multipolar“, so Cohen weiter. „Die Vereinigten Staaten werden zu einem Problem, indem sie sich dagegen wehren.“

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