Widgets Magazine
18:27 16 Juli 2019
SNA Radio
    Partei „Recht und Gerechtigkeit“ von Ex-Premier Jaroslaw Kaczynski

    Parlamentswahl in Polen: Konservative Partei bildet allein Regierung

    © REUTERS / Pawel Kopczynski
    Politik
    Zum Kurzlink
    51037

    Die polnische konservative Partei „Recht und Gerechtigkeit“ von Ex-Premier Jaroslaw Kaczynski, die bei den Parlamentswahlen einen Sieg errungen hat, kann eine nur aus einer Partei bestehende Regierung bilden. Das geht aus den am Wahlabend veröffentlichten Ergebnissen der „Exit Polls“ hervor.

    Die turnusmäßige Parlamentswahl in Polen fand am Sonntag statt.

    Das polnische Parlament besteht aus zwei Kammern — dem Sejm (Unterhaus) mit 460 Abgeordneten- und dem Senat (Oberhaus) mit 100 Senatoren. Die Sejm-Abgeordneten werden nach Parteilisten gewählt, während für die Senatoren in Ein-Mandat-Kreisen gestimmt wird.

    Laut den Exit-Polls konnte die Partei "Recht und Gerechtigkeit" unmittelbar nach der Abstimmung mit 39,1 Prozent der Stimmen rechnen. An zweiter Stelle steht die Liberale Partei „Bürgerliche Plattform“ von Premierministerin Ewa Kopacz mit 23,4 Prozent.

    Ihr folgt die Bewegung "Kukiz’15" von Rockmusiker Pawel Kukiz mit neun Prozent.  Auch die neue Liberale Partei „Modernes Polen“ von Ryszard Petru mit 7,1 Prozent und die Polnische Bauerpartei mit Janusz Piechocinski an der Spitze mit 5,2 Prozent  konnten laut der Exit-Poll-Umfrage den Einzug in den Sejm schaffen.

    Somit können fünf Parteien laut den Exit Polls ins polnische Parlament einziehen, die über 242 Mandate bzw. 133, 44, 22 und 18 verfügen können. Für die Bestätigung einer neuen Regierung im Sejm sind 231 Stimmen erforderlich.

    Wie der Vorsitzende der Staatlichen Wahlkommission mitteilte, soll das endgültige Wahlergebnis am Dienstag bekannt gegeben werden.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Parlamentswahl, Polnische Bauerpartei, Modernes Polen, Kukiz’15, Bürgerliche Plattform, Polens Partei Recht und Gerechtigkeit, Ryszard Petru, Pawel Kukiz, Jaroslaw Kaczynski, Ewa Kopacz, Polen