05:57 25 Januar 2020
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    Wie die Vorsitzende der konservativen „Demokratischen Partei Serbiens“ (DSS), Sanda Rašković-Ivić, bei einem Treffen der serbische Delegation mit der Stadtadministration in Jalta äußerte, ist das März-Referendum auf der Krim für die Wiedervereinigung mit Russland lobenswert – genauso soll auch Serbien den Kosovo zurückbekommen.

    Das offizielle Treffen der serbischen Delegation mit dem Bevollmächtigten des russischen Präsidenten in der Krim-Region, Oleg Belawentsew, dem Republikchef Sergej Aksjonow und dem Vorsitzenden des Staatsrates der Republik Krim, Wladimir Konstantinow, findet am Dienstag, dem 27. Oktober statt. Serbien wird durch eine Delegation, bestehend aus 8 Personen, vertreten. Am Montag trafen sie sich mit der Stadtverwaltung der Schwarzmeerstadt Jalta.

    „Bereits im vergangenen Jahr hatten wir – die Spitze des ,Patriotischen Blocks' – als erste gesagt, daß der Kosovo Serbien und die Krim Russland ist. Wir haben das Referendum auf der Krim aus tiefstem Herzen unterstützt und wollen auf dieselbe Weise auch ein Referendum in Serbien organisieren, damit die serbischen Bürger  gegen einen Beitritt zur EU stimmen. Das ist der einzige Weg, den Kosovo zu verteidigen“, sagte die Parteichefin Rašković-Ivić in Jalta.

    Genauso wie die Taufe und Christianisierung Russlands auf der Krim ihren Ursprung genommen habe, sei auch die Taufe Serbiens vom Territorium des Kosovos aus erfolgt. Der Westen leugne, so die Politikerin, das Ergebnis des Krim-Referendums und genauso ist er auch gegen ein Referendum in Serbien.

    „Unser Besuch hat zwei Ziele: Das russische Volk und die Bürger der Krim zu unterstützen, weil sie in ihre historische Heimat – nach Russland – zurückgekehrt sind. Eure Rückkehr in die Heimat gibt uns große Hoffnung, dass wir eines Tages auch den Kosovo wiederbekommen – die Wiege unserer serbischen Geschichte wieder zu einem Teil der heutigen Republik Serbien machen.“, betonte Rašković-Ivić.

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    Tags:
    Demokratische Partei Serbiens (DSS), Sanda Rašković-Ivić, Wladimir Konstantinow, Oleg Belawenzew, Sergej Aksjonow, Kosovo, Krim, Serbien, Russland