16:59 27 Oktober 2020
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    Mehr als 1.500 illegale Migranten könnten aus Australien nach Kirgisien und in andere Länder des früheren Sowjetblocks sowie nach Afrika und Südamerika abgeschoben werden. Bisher gibt es aber keinerlei Vereinbarungen, berichtet die Zeitung „The Australian“.

    Die Regierung der Liberal-Nationalen Koalition Australiens ergreift nach ihrem Amtsantritt im Jahr 2013 Maßnahmen zum Abfangen von Botten mit illegalen Migranten im offenen Ozean und zu ihrer gewaltsamen Rückführung in die Heimat, hauptsächlich nach Indonesien.

    Diejenigen Flüchtlinge, die doch nach Australien gelangen konnten, wurden laut Medienberichten in Lagern in Papua-Neuguinea sowie im kleinen Pazifik-Inselstaat Nauru untergebracht.

    Diese Politik löst immer mehr Kritik sowohl in Australien als auch in der Uno und bei internationalen Menschenrechtsorganisationen aus. Dennoch will die Regierung ihren Willen durchsetzen und die Einreise für Ausländer verbieten, die illegal nach Australien zu gelangen versuchen.

    Der Minister für Einwanderung und Grenzschutz, Peter Dutton, gab keine Kommentare zu der „Kandidatur“ Kirgisiens ab, bestätigte aber, dass offizielle Amtspersonen momentan mit mehreren Ländern über eine mögliche Unterbringung der Flüchtlinge verhandeln.

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    Tags:
    Kirgistan, Migranten, Uno, The Australian, Peter Dutton, Nauru, Papua-Neuguinea, Australien