11:18 11 Juli 2020
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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Nach dem Absturz der russischen Passagiermaschine А321 über Ägypten warnt der Kreml davor, die Katastrophe mit 224 Toten mit dem russischen Luftwaffeneinsatz gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien in Verbindung zu bringen.

    „Das sind ganz verschiedene Fragen und sie dürfen nicht miteinander in Verbindung gebracht werden“, sagte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Dienstag. Irgendwelche Mutmaßungen wären unangebracht, sagte Peskow und verwies in diesem Zusammenhang auf eine „Unmenge von Spekulationen“.

    Der Airbus 321 war am Samstag aus bisher ungeklärter Ursache auf der Halbinsel Sinai abgestützt. An Bord der Maschine, die auf dem Weg vom ägyptischen Badeort Scharm el-Scheich nach Sankt Petersburg war, befanden sich 217 Fluggäste und sieben Besatzungsmitglieder. Niemand überlebte. Die Wrackteile wurden auf einer Fläche von mehr als 20 Quadratkilometern verstreut.

    Am gestrigen Montag mutmaßte die betroffene Fluglinie Kogalymavia, dass der Jet noch in der Luft durch „äußere Einflüsse“, möglicherweise durch eine Explosion oder einen Anschlag, zum Auseinanderbrechen gebracht worden sei. Weder die ägyptischen Ermittler noch die russische Luftfahrtbehörde haben diese Information bisher bestätigt. Die Ermittlungen gehen weiter.

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    A-321, Dmitri Peskow, Ägypten