12:32 12 Juli 2020
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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Die deutsche Regierung unterstützt Russland bereits bei der Untersuchung des Absturzes des russischen Airbus А321 über dem Sinai, teilte der Pressedienst des Bundeskanzleramtes am Dienstag gegenüber RIA Novosti mit.

    Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, dass Russland mit dem Beistand der Partner bei der Suche und Bestrafung der Terroristen rechne und dass das russische Außenministerium offiziell um die entsprechende Hilfe bitten werde.

    In einem Gespräch mit RIA Novosti teilte nun eine Sprecherin des Bundeskanzleramtes mit, dass die Bundesregierung die Untersuchung unterstützt und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) bereits an der internationalen Untersuchungskommission beteiligt ist.

    In einer Pressemitteilung Anfang November hatte es geheißen, dass die BFU im Einklang mit den internationalen Bestimmungen als Herstellerstaat des Flugzeuges Teil einer internationalen Untersuchungskommission werde. Am selben Tag hatten sich damals zwei Ermittler der BFU dem Expertenteam angeschlossen.

    Der Airbus A321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (Metrojet), der von Scharm el-Scheich nach St. Petersburg unterwegs gewesen war, war am 31. Oktober kurz nach dem Start über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Keiner der 224 Insassen hatte überlebt.
    Wie der Direktor des russischen Geheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, am Dienstag sagte, geht man nun von einem Terroranschlag aus, da bei der Untersuchung von persönlichen Gegenständen der Insassen und Bruchteilen des Airbus A321 Spuren von Sprengstoff ausländischer Produktion entdeckt wurden.

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    Absturz, Terrorakt, A-321, Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU), Bundeskanzleramt, Deutschland, Russland