08:53 15 November 2019
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    Am Absturzort der russischen A321 auf der Sinai-Halbinsel

    Mord an Russen an Bord des A321 ist mit Überfall auf Russland gleichzusetzen - Lawrow

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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Der Mord an Russen an Bord des in Ägypten abgestürzten Flugzeugs ist laut Außenminister Sergej Lawrow mit einem Angriff auf Russland gleichzusetzen.

     

    Moskau werde alle nur möglichen Schritte unternehmen, um sich zu schützen, so Lawrow.

    Der Außenamtschef unterstrich dabei, dass das "Recht auf Selbstverteidigung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln umgesetzt wird, politischen und militärischen, sowie mit Hilfe von Geheimdiensten usw."

    © Ruptly .
    Unglücksort der russischen A321-Maschine auf Sinai

    Moskau habe bereits  einige Geheimdienstdaten von ausländischen Partnern zum tödlichen A321-Unglück erhalten, so Lawrow.

    "Der Terroranschlag auf der Sinai-Halbinsel war ein Angriff auf russische Staatsbürger, was mit einem Angriff auf den Staat gleichzusetzen ist", sagte Lawrow.

    Wie Russlands Präsident Wladimir Putin betont habe, wird sich Moskau bei seinen Schritten auf den Artikel 51 der UN-Charta stützen, der jedem Staat das Recht auf persönliche oder kollektive Selbstverteidigung im Falle eines Angriffs gestattet,  fügte der Außenminister hinzu.

    Der russische Airbus A321 war auf dem Weg aus der ägyptischen Urlaubsstadt Scharm el-Scheich nach Sankt-Petersburg am 31. Oktober abgestürzt. Kein einziger Insasse überlebte das Unglück. Der russische Inlandsgeheimdienst (FSB) hat am Dienstag bestätigt, dass die Explosion eines selbstgemachten Sprengkörpers die Ursache für den Absturz war.

     

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    A-321, Sergej Lawrow, Sinai-Halbinsel