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    Putin und Cameron am Rande des G20-Gipfels im türkischen Antalya. 16. November 2015

    Flugsicherheit nach Terroranschlag: Moskau begrüßt Kooperation mit London

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    Russland begrüßt die Zusammenarbeit mit Großbritannien im Bereich der Flugsicherheit und dankt London für den Eintrag zu diesem Thema ins Abschlussdokument des G20-Gipfels in Antalya, wie die G20-Chefunterhändlerin des russischen Präsidenten, Swetlana Lukasch, sagte.

    Lukasch zufolge wurde im Abschlussdokument der Regierungschefs „die Notwendigkeit der verstärkten Kooperation im Bereich der Flugsicherheit“ notiert.

    „Das wurde angesichts der Tragödie der russischen Passagiermaschine über dem Sinai gemacht. Vor diesem Hintergrund sind wir Großbritannien für den Vorschlag der Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich, sowie den Eintrag dieses Themas in die Erklärung über den Anti-Terror-Kampf dankbar“, äußerte die Chefunterhändlerin.

    Am 15. und 16. November berieten die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer im türkischen Antalya über die Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Am Ende des Gipfels äußerten die Teilnehmer in einer gemeinsamen Erklärung die Besorgnis über die hohe Mobilität von Terroristen und die Gefahr, die diese für alle Länder der Erde darstellt. Staats- und Regierungschefs von G20 riefen zudem dazu auf, die Koordination und den Informationsaustausch zu intensivieren, die Finanzierungskanäle von Extremisten zu sperren und deren Reisen über die Landesgrenzen hinweg zu unterbinden.

    Am 31. Oktober war der russische Airbus А321 über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Alle 224 Insassen kamen dabei ums Leben. Das Passagierflugzeug war vom Badeort Scharm el-Scheich nach St. Petersburg unterwegs gewesen. Die Wrackteile wurden auf einer Fläche von mehr als 20 Quadratkilometern verstreut aufgefunden. Als Ursache wird seit Kurzem offiziell von einem Terroranschlag ausgegangen.

    Am Freitag war Paris von einer Anschlagsserie erschüttert worden. Bei Explosionen am Stadion Stade de France, einer Massengeiselnahme in der Konzerthalle Bataclan und Schüssen auf Cafés sind laut den jüngsten Angaben mindestens 132 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 300 weitere wurden verletzt. Zu der größten Terrorattacke in der Geschichte Frankreichs bekannte sich die Terrororganisation Islamischer Staat, die weite Gebiete Syriens und des Irak kontrolliert. Frankreich, Russland, die USA und andere Staaten fliegen Angriffe gegen die Dschihadisten.

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    Flugsicherheit, A321-Absturz, Terroranschläge in Paris, G20, Großbritannien, Russland