20:25 22 September 2018
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    Soldat die chinesischen Streitkräfte

    China droht IS mit „Bestrafung“ nach Hinrichtung der Geisel

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    Kampf gegen den IS (813)
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    Das chinesische Außenministerium hat versprochen, die IS-Kämpfer zur Verantwortung zu ziehen, die einen gefangenen Chinesen hingerichtet hatten.

    Die Kämpfer der Terrorgruppe Islamischer Staat hatten zuvor mitgeteilt, zwei Geiseln – einen Norweger und einen Chinesen — hingerichtet zu haben. In einer Zeitschrift, die von der Terrorgruppe gedruckt wird, seien sogar Fotos der beiden Leichen publiziert worden.

    „Chinas Regierung verurteilt entschieden diese Untat und wird die Täter unvermeidlich gemäß dem Gesetz bestrafen“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung auf der Homepage des chinesischen Außenministeriums. Zuvor hatten Medien berichtet, dass die IS-Kämpfer den norwegischen Staatsbürger Ole Johan Grimsgaard-Ofstad und den chinesischen Bürger Fan Jinghui als Geiseln genommen und Lösegeld verlangt hatten.

    Das chinesische Außenministerium bestätigte den Namen des Entführten. „Der chinesische Staatsbürger wurde von der radikalen Gruppierung Islamischer Staat entführt und ermordet. Wir sprechen der Familie des Opfers unser tiefes Beileid aus“, so die Mitteilung weiter. Laut dem Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Hong Lei, hatChinas Regierung mit allen Kräften versucht, den Landsmann zu retten, nachdem seine Entführung bekannt geworden war. Im September hatte Hong Lei erklärt, dass es sich bei der zweiten Geisel wahrscheinlich um einen Einwohner Pekings handle, der im Ausland vermisst werde. Über Ort und Datum der Entführung von beiden Männern wurde damals nichts mitgeteilt.

    Xi verurteilt Hinrichtung der Geisel
     
    Der chinesische Staatschef Xi Jinping hat die Ermordung des chinesischen Staatsbürgers verurteilt, der von den IS-Kämpfern als Geisel genommen worden war. Darüber berichtet Xinhua.

    „Der Vorsitzende der Volksrepublik China, Xi Junping, hat den Mord an dem chinesischen Staatsbürger durch den Islamischen Staat entschieden verurteilt und erklärt, dass China gegen jegliche Formen von Terrorismus auftritt“, heißt es in der Mitteilung.  Diese Erklärung gab Jinping am Rande des APEC-Gipfels ab, der dieser Tage im philippinischen Manila stattfindet.

    Zuvor am Donnerstag hatte das chinesische Außenministerium die Ermordung des Einwohners von Peking  Fan Jinghui bestätigt, der von IS-Kämpfern als Geisel genommen worden war, und versprochen, die Verbrecher zur Verantwortung zu ziehen, die diese „Untat“ begangen haben.

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    Terrormiliz Daesh, Fan Jinghui, Hong Lei, China