05:01 25 Februar 2020
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    Moskau hofft, dass die bulgarischen Behörden in Zukunft von unbegründeten Anschuldigungen gegen Russland absehen werden, sagte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag.

    Sie nahm damit Stellung zu Aussagen des bulgarischen Präsidenten Rosen Plevneliev gegenüber der britischen Zeitung Independent, in dem er Russland wegen „Diversionshandlungen“ auf dem Balkan beschuldigt hatte.

    „Der Präsident kam zu einer gelinde gesagt merkwürdigen Schlussfolgerung, laut der gerade Russland hinter den jüngsten Cyberattacken auf die Webseiten der Regierungsbehörden und die Zentrale Wahlkommission Bulgariens stehe“, sagte Sacharowa.

    Sie verwies auf den tatsächlichen Mangel an Argumenten und bereits bestehende und neu verwendete Klischees im Interview. Die Außenamtssprecherin brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass Sofia künftig von derartigen Äußerungen absehen werde.

    „Man möchte hoffen, dass die Politiker des Landes, dessen Volk durch eine jahrhundertealte Freundschaft mit Russland verbunden ist, sich derart haltloser, lauter und sehr merkwürdiger Äußerungen enthalten werden“, so Sacharowa.

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    Tags:
    Cybersicherheit, Maria Sacharowa, Rosen Plevneliev, Bulgarien