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    Sorge um Jemeniten: Menschenrechtler gegen Verkauf von US-Bomben an Saudi-Arabien

    © Foto: US Air Force / John P. Rohrer
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    Aus der Befürchtung um weitere zivile Opfer im Jemen hat die Menschenrechts-Organisation Human Rights Watch (HRW) den US-Kongress aufgerufen, den Verkauf von Flugzeugbomben an Saudi-Arabien zu stoppen.

    Im Jemen läuft ein bewaffneter Konflikt zwischen den Houthi-Rebellen aus der schiitischen Bewegung „Ansar Allah“ und dem gegenüber Ex-Präsident Ali Abdallah Saleh loyalen Teil der Armee einerseits und den Truppen des entmachteten jemenitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi andererseits, die von der von Saudi-Arabien geführten Koalition sowohl zu Land als auch aus der Luft unterstützt werden.

    Das US-Außenamt hatte am Montag einem Deal mit Saudi-Arabien über den Verkauf gelenkter Bomben und sonstiger Munition im Gesamtwert von 1,29 Milliarden US-Dollar zugestimmt.

    „Der US-Kongress hatte sich zuvor gegen den Verkauf von US-Waffen gewendet, die in Verletzung der Kriegsgesetze eingesetzt werden könnten, und er muss auch im jetzigen Fall auf die gleiche Weise handeln“, zitiert AFP den für den Bereich Nahost zuständigen Vize-Direktor von HRW, Joe Stork.

    Laut Stork könnte die Lieferung von weiteren Bomben nach Saudi-Arabien unter den jetzigen Verhältnissen eine Erhöhung der Opferzahl unter der Zivilbevölkerung hervorrufen, wofür die USA mitverantwortlich sein würden.

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    Tags:
    Abed Rabbo Mansur Hadi, Saudi-Arabien, Jemen