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17:11 19 Oktober 2019
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    Krim ohne Strom

    Berliner Auswärtiges Amt bezeichnet Blackout auf Krim als kriminellen Akt

    © Sputnik / Artem Kreminsky
    Politik
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    Die Zukunftsentscheidung auf der Krim (420)
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    Das deutsche Außenministerium hat die Sprengung von Hochspannungsleitungsmasten in der Ukraine, die zur Unterbrechung der Stromversorgung auf der russischen Halbinsel Krim geführt haben, einem Agenturbericht zufolge als einen "kriminellen Akt" verurteilt.

    Die Attacken auf die Infrastruktur in der Ukraine, die der Stromversorgung der Krim dient, seien ein krimineller Akt und sollten durch die ukrainischen Behörden untersucht werden, sagte Außenamtssprecher Martin Schäfer am Montag nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Novosti.

    Seit Sonntag sind etwa 1,5 Millionen Menschen auf der Krim ohne Strom, nachdem in der benachbarten Ukraine Versorgungsleitungen gesprengt wurden. Die Behörden riefen den Notstand aus. Krankenhäuser und andere wichtige Gebäude werden nun durch Generatoren mit Strom versorgt. Der Strombedarf der Krim kann heute etwa zur Hälfte aus eigener Energieerzeugung gedeckt werden.

    Radikale Ukrainer lassen keine Instandsetzungsteams zu den beschädigten Masten und fordern eine Energie-Blockade der Krim, die sich 2014 von der Ukraine abgespaltet und mit Russland wiedervereinigt hat.

    Im September hatten ukrainische Nationalisten mithilfe der Behörden die Straßen zur Krim mit Betonblöcken abgesperrt und Hunderte Lkws mit Lebensmitteln an der Grenze zur Krim gestoppt. Damit folgten sie einem Appell radikaler Abgeordneter in Kiew zu einer Lebensmittelblockade der Halbinsel.

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