22:37 21 November 2019
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    Flugzeugabsturz an syrisch-türkischer Grenze

    Moskau nennt Jet-Abschuss durch Türkei "unfreundlichen Akt"

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    Russischer Kampfjet an türkisch-syrischer Grenze abgeschossen (204)
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    Das russische Verteidigungsministerium hat den Abschuss seines Kampfjets durch die türkische Luftwaffe als einen "unfreundlichen Akt" bezeichnet. Die Behörde bestellte den türkischen Militärattaché ein und äußerte ihm gegenüber offiziell Protest.

    Nach dem Vorfall hätten Vertreter des Verteidigungsministeriums versucht, ihre türkischen Kollegen über den extra dafür eingerichteten "heißen Draht" zu erreichen. Dieser Versuch sei aber gescheitert, teilte die Behörde mit.

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    Absturz in Syrien: Russische Su-24 in 6000 Meter Höhe abgeschossen

    Frontbomber Su-24M
    © Sputnik /
    Ein russischer Jagdbomber vom Typ Su-24 war am Dienstagvormittag mit einer türkischen Luft-Luft-Rakete abgeschossen und in Syrien, rund vier Kilometer von der türkischen Grenze entfernt, abgestürzt. Beide Piloten sprangen mit dem Fallschirm ab, ihr weiteres Schicksal ist unklar.

    Der Jet flog Angriffe gegen Stellungen der  Terrormiliz „Islamischer Staat“ in der syrischen Provinz Latakia,  als er von der türkischen Rakete getroffen wurde. Nach türkischen Angaben verletzte die Maschine den Luftraum der Türkei. Moskau bestreitet das. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ist der Jet ununterbrochen im syrischen Luftraum geflogen.

    Nach dem Abschuss setzte die Türkei die Nato und die USA über den Vorfall sofort in Kenntnis, jedoch nicht Russland.

    Im Zusammenhang mit dem Vorfall hat Russlands Präsident Wladimir Putin ernsthafte Konsequenzen für die Beziehungen mit der Türkei angekündigt. Außenminister Sergej Lawrow sagte den für Mittwoch geplanten Türkei-Besuch ab.

    Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der Regierung in Damaskus Angriffe gegen die Terrororganisationen IS und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Russische Jets haben laut Angaben aus Moskau bereits mindestens 2.700 Ziele zerbombt und Hunderte Dschihadisten getötet. Täglich würden mehr als 140 Angriffe gegen die Terroristen geflogen.

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    Su-24, Türkei, Syrien, Russland