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13:45 19 August 2019
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    F-16 der türkischen Luftwaffe

    Nach Bomber-Abschuss: Türkei schickt 18 Kampfjets gleichzeitig zur syrischen Grenze

    © REUTERS / Umit Bektas
    Politik
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    Russischer Kampfjet an türkisch-syrischer Grenze abgeschossen (204)
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    Nach dem Abschuss des russischen Bombers Su-24 hat der türkische Generalstab gleichzeitig 18 Kampfjets auf Patrouille an der syrischen Grenze geschickt und auch Panzer in die Region verlegt.

    Wie der Generalstab am Mittwoch mitteilte, nahmen an der massiven Patrouillenaktion 18 Jagdflugzeuge des Typs F-16 teil. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu verlegte das türkische Militär nach dem Abschuss des russischen Flugzeugs zudem 20 Kampfpanzer an die Grenze zu Syrien.

    Vor dem Hintergrund des andauernden Krieges in Syrien hatte das türkische Militär bereits zu Jahresbeginn an der Grenze große Truppenkontingente aufgestellt.

    Ein russischer Jagdbomber vom Typ Su-24 war am Dienstagvormittag mit einer türkischen Luft-Luft-Rakete abgeschossen und in Syrien, rund vier Kilometer von der türkischen Grenze entfernt, abgestürzt. Der Flugkommandant wurde offenbar getötet, der Co-Pilot konnte lebend gerettet werden.

    Der Jet flog Angriffe gegen Stellungen der  Terrormiliz „Islamischer Staat“ in der syrischen Provinz Latakia,  als er von der türkischen Rakete getroffen wurde. Nach türkischen Angaben verletzte die Maschine den Luftraum der Türkei. Moskau bestreitet das. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ist der Jet ununterbrochen im syrischen Luftraum geflogen.

    Nach dem Abschuss setzte die Türkei die Nato und die USA über den Vorfall sofort in Kenntnis, jedoch nicht Russland. Im Zusammenhang mit dem Vorfall hat Russlands Präsident Wladimir Putin ernsthafte Konsequenzen für die Beziehungen mit der Türkei angekündigt. Außenminister Sergej Lawrow sagte seinen für Mittwoch geplanten Türkei-Besuch ab.

    Die russische Luftwaffe fliegt seit dem 30. September auf Bitte der Regierung in Damaskus Angriffe gegen die Terrororganisationen IS und al-Nusra, die in den vergangenen Jahren weite Teile Syriens unter ihre Kontrolle gebracht hatten. Russische Jets haben laut Angaben aus Moskau bereits mindestens 2.700 Ziele zerbombt und Hunderte Dschihadisten getötet. Täglich würden mehr als 140 Angriffe gegen die Terroristen geflogen.

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    Terrormiliz Daesh, Su-24, F-16, Dschabhat al-Nusra, Sergej Lawrow, Wladimir Putin, Türkei, Syrien, USA