14:34 04 August 2020
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    Russischer Kampfjet an türkisch-syrischer Grenze abgeschossen (204)
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    Die NATO befürchtet Konsequenzen für sich, falls die Situation nach dem Abschuss eines russischen Frontbombers durch die türkische Luftwaffe nicht geregelt wird. Diese Ansicht vertrat der russische NATO-Botschafter Alexander Gruschko am Mittwoch.

    Der Diplomat erinnerte an die jüngsten Äußerungen von Allianzchef Jens Stoltenberg: „Ich hoffe auf weitere Kontakte zwischen Ankara und Moskau, und ich rufe zu Ruhe und Deeskalation auf“, sagte Stoltenberg am Dienstagabend nach einer von der Türkei beantragten Sondersitzung des NATO-Rates in Brüssel.

    Das alles seien so runde diplomatische Phrasen, die aber von einer gemeinsamen Position zeugen könnten. „Das Signal ist klar genug, dass die NATO keine Eskalation anstrebt. Ich glaube, dass die Allianz Konsequenzen befürchtet, falls der Zwischenfall nicht geregelt wird. Weil die Türkei NATO-Mitglied ist, und das Bündnis Verpflichtung gegenüber Ankara hat“, sagte Gruschko in einem Interview des TV-Senders Rossija 1.

     

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    Flugzeugabschuss, Alexander Gruschko, Türkei, Russland