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    Türkischer Premier Ahmet Davutoğlu

    Nach Su-24-Abschuss: Türkischer Premier für Kooperation und Deeskalation mit Russland

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    Russischer Kampfjet an türkisch-syrischer Grenze abgeschossen (204)
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    Die Türkei will laut Premier Ahmet Davutoğlu mit Russland zusammenarbeiten, um die Spannungen um den Vorfall mit dem von der türkischen Luftwaffe in Syrien abgeschossenen russischen Su-24-Kampfflugzeug zu reduzieren, meldet Reuters am Freitag.

    „Die erforderlichen Diskussionen sind momentan im Gange. Die Türkei will mit Russland sowie mit eigenen Verbündeten zur Deeskalation der Lage zusammenarbeiten, dabei bleiben unsere Maßnahmen zum Schutz des Landes unverändert“, zitiert die Agentur aus seiner  Kolumne für die britische Zeitung „Times“.

    Am Dienstag war ein russischer Frontbomber vom Typ Su-24 in Syrien abgestürzt. Präsident Putin teilte mit, die Maschine sei durch eine Luft-Luft-Rakete von einem türkischen F16-Kampfjet über dem syrischen Gebiet abgeschossen worden. Die Absturzstelle liege vier Kilometer innerhalb Syrien. Putin bezeichnete den Abschuss als einen „Stoß in den Rücken“ durch Helfershelfer von Terroristen.

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    F16, Su-24, Ahmet Davutoğlu, Russland, Türkei