19:48 16 Dezember 2017
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    Brennende Su-24 nach Treffer durch türkische Rakete

    Libanons Ex-Präsident: Su-24-Abschuss war geplant - VIDEO

    © AP Photo/ Haberturk TV
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    Russischer Kampfjet an türkisch-syrischer Grenze abgeschossen (204)
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    Ankara hat den Abschuss des russischen Frontbombers vom Typ Su-24 im Voraus geplant, sein Vorgehen ist durch die Beziehungen des türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, zu den extremistischen Gruppierungen in der Region bedingt, wie der ehemalige libanesische Präsident Émile Lahoud zu RT sagte.

    Erdogan unterstütze bereits fünf Jahre lang Extremisten. Nach der Entstehung der Terrormiliz Islamischer Staat habe er auch diese Gruppierung unterstützt, indem er den Transport von Öl über das Gebirge im grenznahen Gebiet in die Türkei erlaubt habe, so Lahoud. 

    Russische Kampfjets haben Luftangriffe auf Öltransporte geflogen, und dies habe Erdogans Pläne gestört, unterstrich er. 

    „Dann hat Erdogan gedacht, etwas zu unternehmen, und diese verrückte Tat begangen“, sagte er. 

    Auch die Tatsache, dass Erdogan auf der Einrichtung einer Pufferzone zwischen der Türkei und Syrien beharre, sei kein Geheimnis. Sein Ziel sei es, die Zone als Aufmarschgebiet für Extremisten zum Sturz der legitimen syrischen Regierung zu benutzen. 

    Am Dienstag war ein russischer Frontbomber vom Typ Su-24 in Syrien abgestürzt. Der russische Präsident Wladimir Putin teilte mit, das Flugzeug sei durch eine Rakete eines türkischen F-16-Kampfjets abgeschossen worden. Die Absturzstelle liege vier Kilometer von der türkischen Grenze entfernt auf dem Territorium Syriens. 

    Putin bezeichnete den Abschuss als einen „Stoß in den Rücken durch Helfershelfer der Terroristen“. „Dieses tragische Ereignis wird ernsthafte Folgen für die russisch-türkischen Beziehungen haben“, sagte der russische Präsident weiter.

    Wie der Generalstab der russischen Streitkräfte erklärte, hat die angegriffene Maschine die türkische Grenze nicht überflogen. Ankara behauptet weiter, das russische Flugzeug sei in den türkischen Luftraum eingedrungen.

    Berichten zufolge hatte die sogenannte „moderate“ Opposition einen am Fallschirm hängenden russischen Piloten erschossen, nachdem dieser und der zweite Pilot per Schleudersitz aus dem von türkischen Streitkräften abgeschossenen Su-24-Bomber abgesprungen waren. Der zweite Pilot wurde dann durch eine russische Infanteriegruppe mit Unterstützung durch syrische Spezialeinheiten aus den Händen der syrischen Turkmenen gerettet. Bei dem Sondereinsatz kam ein russischer Marinesoldat ums Leben. 

     

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