03:18 24 Januar 2020
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    Russischer Kampfjet an türkisch-syrischer Grenze abgeschossen (204)
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    Russlands Präsident Wladimir Putin bedauert die Verschlechterung der Beziehungen mit der Türkei, für deren Festigung er viel getan hatte. „Ich denke, dass wir alle das bedauern“, sagte der Staatschef am Montag in Le Bourget bei Paris am Rande der UN-Klimakonferenz.

    Das Niveau der russisch-türkischen Partnerschaft sei beispiellos hoch gewesen, sagte Putin.

    Nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die türkische Luftwaffe über Syrien hatte der Präsident einen Ukas zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit und zu ökonomischen Maßnahmen gegenüber der Türkei unterzeichnet. Vorerst wird die Einfuhr von Obst und Gemüse aus der Türkei nach Russland gestoppt. Zum 1. Januar 2016 wird die Visumspflicht für türkische Bürger wiederhergestellt, die nach Russland reisen wollen. Die Regierung in Moskau erwägt auch mehrere andere Sanktionen.

    Am 24. November war ein russischer Frontbomber vom Typ Su-24 in Syrien abgestürzt. Die Maschine wurde mit einer Luft-Luft-Rakete von einem türkischen F-16-Kampfjet über dem syrischen Gebiet abgeschossen und explodierte vier Kilometer von der türkischen Grenze am Boden.

    Die beiden Piloten konnten sich mit Schleudersitz retten. Oleg Peschkow wurde von den Terroristen noch in der Luft erschossen. Der Co-Pilot Konstantin Murachtin konnte unversehrt landen und wurde später in Sicherheit gebracht. Er sagte aus, dass der Jet die türkische Grenze nicht verletzt und keine Warnungen der türkischen Luftwaffe erhalten hatte.

    Oberbefehlshaber und Präsident Putin bezeichnete den Abschuss als einen „Stoß in den Rücken durch Helfershelfer von Terroristen“.

     

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    Bedauern, Beziehungen, Wladimir Putin, Türkei, Russland