11:41 19 Februar 2020
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    Russischer Kampfjet an türkisch-syrischer Grenze abgeschossen (204)
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    Für Russland spielt es keine Rolle, dass der Befehl zum Abschuss eines russischen Bombers über Syrien nicht vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan erteilt wurde. „In jedem Fall wurde ein großer Fehler begangen“, sagte Russlands Präsident Wladimir Putin am Montag in Le Bourget bei Paris am Rande der UN-Klimakonferenz.

    „Wir haben gehört, dass nicht Erdogan, sondern andere Personen die Entscheidung getroffen hatten. Aber das ist egal. Wichtig ist, dass infolge dieser verbrecherischen Aktion zwei russische Soldaten ums Leben kamen“, sagte Putin.

    Am 24. November war ein russischer Frontbomber vom Typ Su-24 in Syrien abgestürzt. Die Maschine wurde mit einer Luft-Luft-Rakete von einem türkischen F-16-Kampfjet über dem syrischen Gebiet abgeschossen und explodierte vier Kilometer von der türkischen Grenze am Boden.

    Die beiden Piloten konnten sich mit Schleudersitz retten. Pilot Oleg Peschkow wurde von den Terroristen noch in der Luft erschossen. Der Co-Pilot Konstantin Murachtin konnte unversehrt landen und wurde später in Sicherheit gebracht. Er sagte aus, dass der Jet die türkische Grenze nicht verletzt und keine Warnungen der türkischen Luftwaffe erhalten hatte.

    Oberbefehlshaber und Präsident Putin bezeichnete den Abschuss als einen „Stoß in den Rücken durch Helfershelfer von Terroristen“.

     

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    Su-24, F-16, Wladimir Putin, Türkei, Russland