03:23 03 Juni 2020
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    Gegen Ende des siebten Amtsjahres von US-Präsident Barack Obama hat sich die amerikanische Nation politisch noch mehr als je zuvor gespalten, berichtet die Zeitung The Wall Street Journal.

    Die jüngste Umfrage des Forschungszentrums Pew Research hat gezeigt, dass die meisten Amerikaner das Vertrauen in ihre Regierung verloren haben. Die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen begeistern US-Bürger auch nicht. Statt sich über die Perspektive neuer Führungskräfte, die bald an die Macht kommen könnten, zu freuen, greifen die Wähler zu „fragwürdigen“ Kandidaten, wie der Republikaner Donald Trump oder der Sozialist Bernie Sanders.

    Schwarze US-Bürger, die ihre Hoffnung auf Obama setzten, haben nach wie vor die schlechtesten Beschäftigungsaussichten im Land. Der Autor des WSJ-Artikels, Daniel Henninger, unterstreicht, dass viele von ihnen weiterhin in kriminellen Vierteln wohnten, während sich die örtliche Polizei „komplett von den Menschen entfremdet hat, die sie eigentlich schützen sollte“.

    2009 versprach Obama die USA aus der wirtschaftlichen Depression hinauszuführen. „Wir befinden uns jedoch immer noch in einer Depression“, behauptet Henninger. Die Frage des Klimawandels, die ein Teil der Wahlkampagne von Obama war, wurde ebenfalls nicht gelöst.

    Der Zeitung zufolge könnten sich die Amerikaner momentan nicht an Obamas Misserfolge erfreuen, da sie nach sieben, „umsonst, beiläufig vergangenen Jahren“ entweder erzürnt oder niedergeschlagen seien.

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    Tags:
    Polizeigewalt, Umfrage, US-Präsidentschaftswahl 2016, Barack Obama, USA